Unsere Gärten

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Gärten sind Lebensräume - Rückzugsorte mit Lebensqualität. Sie besitzen ihren eigenen Charme. Farben, Düfte, Licht und Schatten geben jedem Gartenraum ein eigenes Gesicht. Wir geben in unseren Museumsgärten alten, historischen Kulturpflanzen einen Platz. Im Kräuterrondell stehen über 100 verschiedene Heilpflanzen vereint beisammen. Der Bauerngarten, geschützt durch einen Flechtzaun, lehnt sich an das Heimathaus an. Bei geöffneten Fenstern der "Dönz" strömen an warmen Tagen die betörenden Düfte des Phloxes, der Nachtviola oder der Bauernrose durch den Raum. Ein Gemüsebeet, ein Kartoffelfeldchen und ein Getreideschaubeet mit alten Getreidesorten vermittteln in kleinem Rahmen, wie Nutzpflanzen angebaut werden. Über die Streuobstwiese führt ein kleiner Lehrpfad - "6 Wünsche eines Apfelbaumes". Die neu erbaute Obstscheune informiert in einer Ausstellung zum Thema: Erlebniswelt "Alte Obstsorten im Wendland".

 

Bauerngarten

 

2 Bauerngarten links2 Bauerngarten rechts

Gärten sind seit Jahrhunderten ein Kulturort – ein Lebensraum für bestimmte Pflanzen. Sie verbinden Nutzen und Zierde zugleich. Sie dienten als Naturapotheke und Kräuterbeet. Der kurze Weg und die schnelle Verfügbarkeit der Heilpflanzen waren wichtig. Die Weisheit und Erfahrung von Jahrhunderten steckt hinter ihren anmutigen Einzäunungen.
Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchte und Kartoffeln waren auf den Feldern des Dorfrandes zu finden.
In unserem nach historischem Vorbild angelegten Bauerngarten, angrenzend an das Heimathaus und geschützt durch einen Flechtzaun, befinden sich Gewürz- und ausgesuchte Heilkräuter sowie alte Blumensorten.
Wir bemühen uns, mit der Auswahl der Pflanzen und Blumen alten Kulturpflanzen einen Platz zu bewahren.

Die Umsetzung eines Bauerngartens im formalen Stil prägte Ende des 19. Jahrhunderts Alfred Lichtwark (1852 - 1914), Kunsthistoriker, Kunst- und Museumspädagoge sowie Direktor der Hamburger Kunsthalle. Der Garten sollte auf kleinem Raum Schönes mit Nützlichem verbinden.

 

Kräuterrondell

 

3 Kruterrondell rechts

3 Kruterrondell links

Das Kräuterrondell im Rundlingsmuseum „Wendlandhof Lübeln" wurde im Jahre 2000 auf 260 m² als Schau- und Lehrgarten für alte Kulturpflanzen angelegt. Geschützt in Buchsbaumeinfassungen, umrahmt von einem Immergrüngürtel befinden sich hier mehr als 100 Heilpflanzen.
Freuen Sie sich darauf, bei Ihrem Gang durch das Kräuterrondell eine besondere Auswahl unserer Kulturpflanzen vorzufinden - zum Genießen mit allen Sinnen.

 

Gemüsegarten

4 Gemsegarten links4 Gemsegarten rechts

Seltene Kulturpflanzen finden in unserem kleinen Gemüsegarten, umzäunt mit Weidezaunflechtwerk, ihren Platz. Goldforelle, Struwwelpeter oder Rehzunge stehen nebeneinander – alte Salatsorten mit schön klingenden Namen. Die duftende Nachtviola und die Balsamine, alte Zierpflanzen, sind beliebte Futterspender für Insekten wie Bienen, Hummeln und Schmetterlinge.
Gemüse und Blumen sowie Heilpflanzen waren früher immer Bestandteil eines Nutzgartens.

 

Streuobstwiese

 

5 Streuobstwiese oben links

5 Streuobstwiese oben rechts

Vorbei an der Stellmacherei und der Durchfahrtscheune führt ein kleiner Weg durch den Haselnusshain zur Streuobstwiese. Über 50 Obstbäume - alte Obstsorten, versehen mit Namensschildchen stehen hier seit 2006 und freuen sich auf kleine und große Besucher. Auf dem Lehrpfad erfahren wir die “6 Wünsche eines Apfelbaumes“ und warum Insekten ein Hotel benötigen. Während der Vegetationsperiode finden Biene, Hummel & Co auf dem angelegten Blühstreifen ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot. Am 16. August war Richtfest und am 27. Oktober 2013 erfolgte die offizielle Einweihung der Obstscheune auf der Streuobstwiese. Den Besucher erwartet das Thema: Erlebniswelt Alte Obstsorten im Wendland - erlebbar und erfühlbar.

 

Im Inneren der Scheune finden Sie eine moderene, künstlerisch gestaltete Ausstellung vor. Während sich Erwachsene über Streuobstwiesen und alte Apfelsorten informieren, können die "kleinen Entdecker" an den installierten E-Books spielerisch in das Thema eintauchen. Während der Saison finden regelmäßig Aktionen und Kurse unter fachkundiger Anleitung statt. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch den Landschaftspflegeverband Wendland-Elbetal e. V.

 

Ab Frühjahr 2017 soll auf dem vorderen Teil der Streuobstwiese eine kleine Leineschaf-Herde die Pflege übernehmen. Und auf dem hinteren Teil der Wiese werden – statt der Skudden – voraussichtlich Ziegen Einzug halten. Den kleinen Unterstand bauten Schüler der Elbauenschule in Gartow unter Anleitung von Detlev Duske. Thomas Martens aus Lübeln wird sich auch weiterhin um die Tiere kümmern.

 

Weitere Informationen unter:

www.lpv-wendland-elbetal.de

www.route-der-alten-obstsorten-im-wendland.de

 

5 Streuobstwiese unten links5 Streuobstwiese unten rechts